Theodor Goldschmidt Realschule Essen
  Die TGR Essen
 

Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen

Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen wurde im Jahr 1999 aus der vorherigen Städtischen Aufbaurealschule als grundständige Realschule gegründet.



Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen ist eine kleine und überschaubare Schule, in der jeder jeden kennt. Das alte Schulgebäude wurde vor einigen Jahren sowohl von innen als auch von außen komplett renoviert. An dieser Stelle ist besonders hervorzuheben, dass unter anderem die naturwissenschaftlichen Fachräume für Physik und Chemie nach den neuesten Standards ausgerüstet wurden und somit den Sicherheitsanforderungen voll entsprechen. Zwei vernetzte Computerräume ergänzen die moderne Ausstattung der Fachräume. 




Im November 2005 wurde auf dem Gelände der Theodor Goldschmidt Realschule Essen eine neu gebaute Einfeld-Sporthalle eingeweiht, in der neben dem Sportunterricht auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften durchgeführt werden.

Zurzeit lernen an der Theodor Goldschmidt Realschule Essen insgesamt 426 Schülerinnen und Schüler in 16 Klassen. 20 Lehrerinnen, sechs Lehrer, zwei Lehramtsanwärterinnen und ein Schulsozialarbeiter begleiten die Schülerinnen und Schüler während ihrer schulischen Entwicklung beginnend von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Abschluss der zehnten Klasse.

Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen betrachtet es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, den Schülerinnen und Schülern die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die sie zu einem guten Start in ihre individuelle berufliche Zukunft befähigen. Diese intensive Vorbereitung basiert vor allem in den Jahrgangsstufen acht bis zehn auf folgenden Bereichen: Beratung zur Berufswahlorientierung, Durchführung eines Betriebspraktikums, Teilnahme am Berufsparcours, Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, Teilnahme am Berufsinformationsabend für Schülerinnen und Schülern sowie und deren Eltern. Diese miteinander verknüpften Maßnahmen sowie eine eingehende Beratung der Eltern sollen den Jugendlichen einen reibungslosen Start in das Berufsleben ermöglichen. Dem gleichen Ziel dient eine intensive fächerübergreifende Vor- und Nachbereitung des dreiwöchigen Betriebspraktikums im Unterricht.

Das Berufsleben stellt hohe Anforderungen an uns. Selbständigkeit, Verlässlichkeit und Disziplin werden ebenso verlangt wie Kreativität und Persönlichkeit. Wir müssen fähig sein, erfolgreich miteinander in einem Team arbeiten zu können und Verantwortung für uns und für andere zu übernehmen. Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind eine ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, aber auch die Fähigkeit, rücksichtsvoll und tolerant miteinander umzugehen. Letztgenannte Eigenschaften entsprechen nicht nur unseren demokratischen Grundgedanken, sondern sind gerade in einer Gesellschaft, die zunehmend multikulturell geprägt ist, von großer Bedeutung.

Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen möchte dazu beitragen, die Schülerinnen und Schüler in dem oben genannten Sinn zu erziehen sowie deren Fähigkeiten und Fertigkeiten so zu entwickeln, dass die jungen Menschen für ihre Zukunft gut gerüstet sind. Eine wichtige Voraussetzung für die Verwirklichung dieser Ziele ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule identifizieren. Dieser Prozess wird an unserer Schule schon sehr früh initiiert. Beispielsweise erhalten neu angemeldeten Grundschülerinnen und -schüler der vierten Jahrgangsstufe an einem Kennenlerntag erste Einblicke in ihre zukünftige weiterführende Schule. Ältere Schülerinnen und Schüler helfen ihnen, sich in unseren Räumlichkeiten zurechtzufinden. Die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sollen sich möglichst schnell bei uns zu
Hause fühlen und Kontakte schließen. In diesem Zusammenhang findet in der ersten Schulwoche ausschließlich Klassenunterricht statt, damit man in Ruhe an einer weiterführenden Schule der Sekundarstufe I ankommen kann.

Im Rahmen des Unterrichts wird die Fähigkeit zur Zusammenarbeit durch Partner-, Gruppen- und Freiarbeit, durch Projekte und Arbeitsgemeinschaften gefördert. Wir bemühen uns, die dabei zwangsläufig auftauchenden Probleme sowohl im fachlichen als auch im zwischenmenschlichen Bereich in Gesprächen miteinander zu erörtern bzw. zu lösen, um Aggressionen und Gewalt vorzubeugen. Unsere Schule steht seit langem für ein freundliches und partnerschaftliches Miteinander aller an ihr mitwirkenden Personen und Gruppen.

Es steht außer Frage, dass sich die Werteerziehung in einer modernen Schule wie ein roter Faden durch alle Unterrichtsfächer ziehen soll. Wir geben den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich mit den multikulturellen, multireligiösen und sozialen Traditionen und Gegebenheiten unserer demokratischen Gesellschaft auseinander zu setzen und helfen ihnen, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und sowohl in Bezug auf ihr eigenes Leben als auch darüber hinaus verantwortlich zu handeln. Für unsere Jugend werden die Bereitschaft und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen eine unabdingbare Voraussetzung für ihren beruflichen Erfolg sein. Die Grundlagen hierfür sollen auch in der Schule gelegt werden. Das Erlernen und Festigen von Arbeitstechniken spielt dabei eine besondere Rolle, denn mit ihrer Hilfe sollen unsere Schülerinnen und Schülern zunehmend selbstständig werden.

Die in der Schule vermittelten Kenntnisse spielen nicht nur als Einzelinformationen eine Rolle, sondern sollen auch in größeren Sinnzusammenhängen gesehen werden. Bei der Fülle der heute auf uns einströmenden Informationen ist die Fähigkeit, diese zu organisieren und zu vernetzen ganz besonders wichtig. Im Berufsleben kann man die eigenen Vorstellungen und Interessen dann am besten wahrnehmen und verantwortlich in die Tat umsetzen, wenn man es versteht, möglichst alle wichtigen Faktoren angemessen zu berücksichtigen. Auch das kritische Hinterfragen technischer und anderer Errungenschaften setzt voraus, dass man in multikausalen Zusammenhängen zu denken gelernt hat. Erziehender Unterricht soll die oben genannten Aspekte miteinander in Einklang bringen und dabei Defizite möglichst ausgleichen.

Förderunterrichte und Hausaufgabenbetreuungen sollen beim Ausgleich von Defiziten helfen und zu regelmäßigem Arbeiten anhalten.

Viele Unterrichtsinhalte werden an der Theodor Goldschmidt Realschule Essen fächerübergreifend behandelt, das heißt ein Unterrichtsthema wird in verschiedenen Fächern unter dem jeweils fachspezifischen Aspekt betrachtet. Diese Vorgehensweise soll es unseren Jugendlichen erleichtern, die Komplexität vieler Themenbereiche zu erkennen und in Sinnzusammenhängen zu denken. Nur so lassen sich zum Beispiel die engen Verflechtungen von Wirtschaft, Technik und Politik und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ansatzweise verstehen.

Leistung spielt heute in vielen Bereichen unseres Lebens eine ausschlaggebende Rolle. Wir sind jedoch nur dann in der Lage, unsere individuellen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, wenn wir gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Zu solchen Voraussetzungen gehören die nötigen Arbeitsmaterialien und –geräte, ein freundlich gestalteter Arbeitsraum und ein gutes Betriebsklima. Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen zeichnet sich seit langem durch ein angenehmes Schulklima aus, welches sich auch positiv auf die Leistungsbereitschaft und die erzielten Ergebnisse auswirkt. Wir legen viel Wert auf das gute Zusammenwirken allen beteiligten Gruppen und auf offenen und unvoreingenommenen Gedankenaustausch.

Gute Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Eltern ist eine wichtige Voraussetzung, um erzieherisch wirken zu können und hat an unserer Schule eine langjährige Tradition. Unser Kollegium zieht an einem Strang. Es arbeitet nicht nur gut zusammen, sondern pflegt darüber hinaus auch viele persönliche Kontakte, die zum gegenseitigen Verständnis und Miteinander beitragen. Viele unserer Pädagoginnen und Pädagogen engagieren sich weit über das normale Maß hinaus bei Projekten, Wettbewerben und Präsentationen. Ständige Fortbildungen sollen darüber hinaus gewährleisten, dass das gute Niveau unserer Schule auch in Zukunft erhalten bleibt.

Zur Sicherstellung einer guten Zusammenarbeit aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft messen wir einem einwandfreien Informationsfluss sowohl innerhalb als auch zwischen den einzelnen am Bildungsgeschehen beteiligten Gruppen eine besondere Bedeutung bei.

Eine Schule ist als ein lebendiges System einer ständigen Entwicklung unterworfen. Dies betrifft sowohl die Fächer und Unterrichtsinhalte als auch die  außerunterrichtlichen Angebote sowie die Vernetzung von Schule und Umfeld. Für die Mitglieder einer Schulgemeinschaft ergibt sich daraus die Aufgabe, die Entwicklung ihrer Schule aktiv mit zu gestalten und sich immer wieder neue Ziele zu setzen, um den sich verändernden Erfordernissen gerecht zu werden.

 

 
  Personen, die nicht in Bildern und / oder Texten erscheinen möchten, können ihr Einverständnis jederzeit zurückziehen. Es reicht eine entsprechende Benachrichtigung der Schule. (V.i.S.d.P.: Oliver Wegner)