Theodor Goldschmidt Realschule in Essen
  Schulprogramm-Auszug
 






Seit März 2010 ist die Theodor Goldschmidt Realschule Essen eine MINT-Realschule.

                           2010         2013


Inhalt
Es handelt sich um den allgemeinen Teil des Schulprogramms; Anhänge wie das Medienkonzept, das ausführliche Beratungskonzept, das ausführliche Förderkonzept können jederzeit in der Schule eingesehen werden oder sind auf Wusch auch schriftlich erhältlich

Integration leben (Vorwort zum Schulprogramm: siehe Extra-Seite dieser Homepage)
  
  1. Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen stellt sich vor
  2. Grundlagen des schulischen Zusammenlebens
  3. Die Orientierungsstufe 
  4. Die Einrichtung einer MINT-Klasse im neuen 5. Jahrgang
  5. Differenzierungsangebote ab Klasse 7
  6. Der Aufbauzug 
  7. Die Auffangklasse (AK)
  8. Berufswahlvorbereitung
  9. Neue Medien
10. Projekte
11. Beratung
12. Öffnung von Schule (GÖS)

Anlage 1: Wer war „Theodor Goldschmidt“ ?
Anlage 2: Die Schulordnung der Theodor Goldschmidt Realschule Essen

Unsere Haupt-Kooperationspartner



1. Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen stellt sich vor

Die Theodor Goldschmidt Realschule wurde im Jahr 1999 aus der vorherigen Städtischen Aufbaurealschule als grundständige Realschule gegründet. Sie ist eine kleine und überschaubare Schule, in der jeder jeden kennt. Im April 2013 besuchen 383 Schülerinnen und Schüler diese Schule.
Das Kollegium besteht zurzeit aus 25 Lehrkräften: 17 Lehrerinnen und 8 Lehrern, wobei sich überdurchschnittlich viele junge Menschen unter den Lehrkräften befinden. Außerdem werden regelmäßig Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter an unserer Schule ausgebildet. Im Schuljahr 2012/13 sind eine Lehramtsanwärterin (Fächer Englisch / Sozialwissenschaften) und ein Lehramtsanwärter  (Fächer Chemie / Technik) an unserer Schule. Ein Aufgabenschwerpunkt der Schule ist die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern.

Die Schulleitung übernahm im Jahr 1998 Frau Barmeier, seit dem 1.9.2012 ist Herr Wegner Konrektor.

Die Theodor Goldschmidt Realschule liegt sehr verkehrsgünstig in der Nähe des Rathauses. Von dort aus kann die Schule in etwa zehn Minuten zu Fuß erreicht werden. Die Buslinien 154, 155 sowie 166 halten in unmittelbarer Umgebung der Schule an den Haltestellen „Eiserne Hand“, „Burggrafenstraße“ und „Goldschmidtstraße“.


Das alte Schulgebäude wurde vor einigen Jahren sowohl von innen als auch von außen komplett renoviert. An dieser Stelle ist zudem anzumerken, dass beispielsweise die naturwissenschaftlichen Fachräume für Physik und Chemie nach den neuesten Standards ausgerüstet wurden und somit den hohen Sicherheitsanforderungen voll entsprechen. Zwei vernetzte Computerräume ergänzen die gute Ausstattung der Fachräume.


Physikraum

Chemieraum



Im November 2005 wurde auf dem Gelände der Theodor Goldschmidt Realschule eine neu gebaute Einfeld-Sporthalle eingeweiht, in der neben dem Sportunterricht auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften (z.B. Fußball-AG, Volleyball-AG, Basketball-AG) durchgeführt werden. Inzwischen gibt es eine Box-AG nur für Mädchen sowie eine HIP-Hop-AG auch für Jungen:-).


 

 Einfeld-Sporthalle


Box-AG Mädchen


HIP-HOP

2. Grundlagen des schulischen Zusammenlebens

Die Grundlage des schulischen Zusammenlebens bildet die Schulordnung, die im Jahr 2000 in Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern / Erziehungsberechtigten sowie Lehrerinnen und Lehrern entstand und die seither wiederholt überarbeitet wurde. Bei der Erstellung der Schulordnung wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die Regeln für das Zusammenleben über die Einsicht der Schülerinnen und Schüler zu etablieren, anstatt mit Sanktionen zu drohen. Der genaue Wortlaut unserer Schulordnung findet sich in der Anlage 2 zu diesem Schulprogramm.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern / Erziehungsberechtigten stellt eine weitere wichtige Grundlage des Zusammenlebens dar. Die Eltern / Erziehungsberechtigten sollen nach Möglichkeit in das schulische Geschehen eingebunden sein, so wie beispielsweise bei Schulfesten, bei dem jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür oder anderen Veranstaltungen der Schule. Viele Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer pflegen die Kontakte zu den Eltern / Erziehungsberechtigten ihrer Klassen bei regelmäßig durchgeführten Stammtischen.

Natürlich kann auf Sanktionen bei groben Verstößen gegen die Schulordnung nicht verzichtet werden. Durch eine einheitliche Handhabung der Sanktionen soll eine größtmögliche Gerechtigkeit erreicht werden. Ein Beispiel für dieses einheitliche Handeln ist die Ahndung des Rauchens auf dem Schulgelände. Da dieses verbotene Verhalten unter anderem auch eine starke Verschmutzung des Schulgeländes verursacht, müssen die beim Rauchen „ertappten“ Schülerinnen und Schüler an einem speziellen Aufräumtermin teilnehmen, an dem sie unter Aufsicht das Schulgelände (Schulhof sowie Gehsteig vor dem Schulgebäude) reinigen.

Besonderer Wert wird bei den erzieherischen Maßnahmen wiederum auf die Zusammenarbeit mit den Eltern / Erziehungsberechtigten gelegt. Hier erfolgt bei Regelverstößen die sofortige telefonische Information an die Eltern / Erziehungsberechtigten. Sind die Verstöße gravierend, werden die Eltern / Erziehungsberechtigten zeitnah zu einem Beratungsgespräch eingeladen. In diesem Gespräch wird dann gemeinsam eine erzieherische Maßnahme entwickelt.

3. Die Orientierungsstufe

Zum Schuljahr 1999 / 2000 wurden zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 begrüßt. Bis dahin hatte die ehemalige Aufbaurealschule mit dem siebten Schuljahr begonnen.

Dem Übergang in die Klasse 5 der Theodor Goldschmidt Realschule wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dieser soll für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern / Erziehungsberechtigten erleichtert werden, indem ein frühzeitiges Kennenlernen der Schule möglich ist und auch gewünscht wird. Um dieses zu realisieren wird regelmäßig einmal im Jahr ein Tag der offenen Tür angeboten. Zudem werden die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen zu sogenannten Schnupperstunden eingeladen. Einige Grundschulen nutzen dieses Angebot gerne. Vor den Sommerferien findet dann für die angemeldeten zukünftigen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen sowie deren Eltern / Erziehungsberechtigten ein gemütlicher Kennenlern-Nachmittag statt, an dem neben den neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nach Möglichkeit auch die Lehrerinnen und Lehrer der diversen (Haupt-) Fächer teilnehmen.

In der ersten Schulwoche findet für die fünften Klassen der Unterricht hauptsächlich bei der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer statt. Die Schule, ihre Umgebung und die wichtigsten Regeln des Schulalltags sollen dabei kennen gelernt werden.

Während der ersten Wochen des neuen Schuljahres wird großer Wert auf das Erlernen der geforderten Arbeitstechniken gelegt, wobei auf in den Grundschulen bereits erlernten Techniken aufgebaut werden soll (Lernen lernen).



                                                                                Kennenlern-Nachmittag für die zukünftigen fünften Klassen

Um eine gute Klassengemeinschaft herzustellen, wird beispielsweise eine mehrtägige Klassenfahrt im Laufe der fünften Klasse angestrebt. Klassenfahrten in möglichst allen Klassenstufen gehören zum wesentlichen Bestandteil des pädagogischen Kozeptes der Schule. 

Projekttage zum Thema „Miteinander lernen“ helfen den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 ebenfalls dabei, sich in der Klassengemeinschaft wohl zu fühlen.

Die Klassen der Erprobungsstufe werden in den verschiedenen Fächern (z.B. Mathematik und Englisch) in den Gebrauch der Computer eingeführt (z.B. „PC-Führerschein“). Mit gezielten Lern- und Übungsprogrammen ist eine individuelle Förderung mit Hilfe eines sehr motivierenden Mediums möglich. Die Schülerinnen und Schüler der MINT-Klasse haben die Fächer Informatik und Technik bereits als Stunden im Stundenplan ausgewiesen. Nach Möglichkeit werden auch die anderen Klassen in diesen Fächern mindestens epochal (d.h. im Halbjahreswechsel) unterrichtet.

Zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler werden gerade in der Erprobungsstufe weitere Maßnahmen angeboten. Dazu gehört zum einen die Förderung bei Schwächen in Mathematik, Deutsch und Englisch in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Von montags bis donnerstags bietet die Schule jeweils mehrere Kleingruppen an, in denen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an einer Hausaufgabenbetreuung teilnehmen können. Sie endet um 15 Uhr.

Aber auch in den darauf folgenden Jahrgangsstufen findet eine Förderung besonders schwacher Schülerinnen und Schüler statt. Das komplette Förderkonzept der Theodor Goldschmidt Realschule Essen findet sich in der Anlage 3.

Um mit außerschulischen Möglichkeiten den Unterricht anschaulicher und realitätsnaher zu gestalten, werden zahlreiche Unterrichtsgänge vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.

Freiwillige Arbeitsgemeinschaften zum Beispiel in den Bereichen Musik, Chemie, Tanz, Sport und Sprachen werden angeboten, um bestehende Fähigkeiten zu nutzen sowie zu fördern.

4. Die Einrichtung einer MINT-Klasse im neuen 5. Jahrgang

Auf Beschluss der Schulkonferenz konnten im Februar 2009 erstmals Grundschülerinnen und Grundschüler für eine MINT-Klasse angemeldet werden. Dieses Angebot stieß auf reges Interesse, so dass insgesamt 26 Kinder für die neue Profilklasse aufgenommen wurden.

Die MINT-Klasse gibt Kindern mit entsprechendem Interesse die Möglichkeit, vertiefte Grundlagen in den MINT-Fächern zu erwerben. Dazu erhält die MINT-Klasse zusätzlich zur normalen Stundentafel der Realschule eine zusätzliche Mathematik-Stunde, je eine Stunde Technik und Informatik sowie bis drei bis fünf Wochenstunden Naturwissenschaften (Physik-Biologie-Chemie).

Dieses spezielle Angebot soll die Schülerinnen und Schülern mit Neigungen in den MINT-Fächern motivieren, bei der Sache zu bleiben. Gerade im Rahmen der Mädchenförderung sollen Themen, die für Mädchen besonders interessant sind, verstärkt behandelt werden. Damit soll dem Abwählen der Naturwissenschaften durch die Mädchen bei der Wahl der Differenzierungsfächer entgegen gewirkt werden. Schwerpunkt in der Arbeit ist das selbständige Experimentieren sowie die Praxisnähe.
Im Jahr 2012  hat die erste Mint-Klasse bereits erfolgreich das 8.Schuljahr erreicht. Die Ergebnisse der Lernstandserhebungen des Jahres 2013 beweisen, dass die MINT-Klasse sogar deutlich bessere Leistungen im Fach Mathematik zeigt als der Durchschnitt aller Realschulen in NRW.

5. Differenzierungsangebote ab Klasse 7


An den Realschulen haben die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 6 das Fach Französisch. Für die siebte Jahrgangsstufe muss dann das Neigungsfach gewählt werden, welches als viertes Hauptfach bis zum Ende der zehnten Klasse unterrichtet wird. An der Theodor Goldschmidt Realschule stehen diesbezüglich verschiedene Fächer zur Auswahl. Entweder kann Französisch weiter belegt werden oder man entscheidet sich für Chemie, Physik, Biologie, Informatik, Technik oder Sozialwissenschaften als viertes Hauptfach.

Durch die gute Ausstattung mit Computern (zwei vernetzte Informatikräume) ist es vor allem in der Neigungsdifferenzierung auch möglich, die so genannten neuen Medien (Internet, Lernsoftware usw.) für sämtliche Fächer zu nutzen.

Eine Besonderheit des Chemie-Differenzierungskurses ist, dass er mit Unterstützung der Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG (Nutzung des Ausbildungszentrums für Chemikantinnen und Chemikanten sowie Chemielaborantinnen und -laboranten) stattfindet. Der Fachraum Chemie ist komplett neu eingerichtet worden und somit auf modernstem Stand, Gleiches gilt für den Physik-Fachraum.




 

Informatik




Der Physik-Differenzierungskurs in der Experimentierphase


Der Technik-Differenzierungskurs findet im Technikraum statt, der gut mit Werkzeugen und Bohrmaschinen ausgestattet ist. Der Technikunterricht der Jahrgangsstufe 10 findet zu 50 Prozent im Informatikraum statt, da hier das Thema Prozessdatenverarbeitung (PDV) behandelt wird. Dabei werden beispielsweise Modelle gesteuert und geregelt.

Ab der neunten Jahrgangsstufe werden zweistündige Arbeitsgemeinschaften angeboten. Das Angebot umfasst sowohl Sport als auch künstlerische sowie naturwissenschaftliche Bereiche (z.B. Chemie-Technik-AG, Börsenspiel-AG, Basketball-AG, Badminton-AG, Volleyball-AG, Kunst-AG, Trompeten- und Saxophon-Kurs, Informatik-AG, Schüler helfen Schülern, Boxen für Mädchen, Hip-Hop, Schwimmen müssen alle können!).



 

 

Fachraum Technik


6. Der Aufbauzug

Der Aufbauzug beginnt mit der siebten Jahrgangsstufe. Er ist hauptsächlich für Hauptschülerinnen und Hauptschüler gedacht, die nach erfolgreicher Absolvierung der Orientierungsstufe zur Realschule wechseln können. Unter bestimmten Bedingungen können auch Schülerinnen und Schüler von Gymnasien aufgenommen werden. Aus diesem Grund bestehen enge Kontakte zwischen den Hauptschulen und Gymnasien zur Theodor Goldschmidt Realschule. Ein Übergang vom Gymnasium zur Realschule ist bis zum Ende der Klasse 8 möglich.


7. Die Auffangklassen (AK)

Seit dem Schuljahr 2012 / 2013 bestehen zwei Auffangklassen (AK) an der Theodor Goldschmidt Realschule. Die Schülerinnen und Schüler werden dem Alter bzw. den Schulbesuchsjahren entsprechend zugewiesen.
In die AK kommen bis zu 16 Schülerinnen und Schüler, die in einem speziellen Deutschförderprogramm sind. Sie werden über die RAA (Büro für interkulturelle Arbeit) an die Theodor Goldschmidt Realschule Essen vermittelt. Sie erhalten einen verstärkten Deutschunterricht (Deutsch für Ausländer), der mindestens zehn Wochenstunden umfasst und werden außerdem in verschiedenen Fächern (z.B. Mathematik, Physik, Biologie, Kunst, Erdkunde) auf den Unterricht in den Regelklassen vorbereitet.
So schnell wie möglich, sobald die Deutschkenntnisse es zulassen, werden die Schülerinnen und Schüler in die altersgemäßen Regelklasse eingegliedert.
In der AK I sind Schülerinnen und Schüler mit der Zielklasse / Regelklasse fünf bis sieben; die AK II besuchen Schülerinnen und Schüler, die in ihren Heimatländern mindestens sieben Schulbesuchsjahre absolviert haben.
Damit Schülerinnen und Schüler der AKI den Anschluss an die erste Fremdsprache Englisch bekommen, werden sie sofort in den Englischunterricht der Zielklasse integriert. Abhängig von der bisherigen Sprachenfolge in ihren Heimatländern, werden die Schülerinnen und Schüler der AKII ggf. zur Sprachfeststellungsprüfung gemeldet.
Abhängig von den Stundenplänen "schnuppern" die Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich in ihren Zielklassen.
Die Schülerinnen und Schüler, die bereits in die Regelklassen integriert wurden, erhalten im Rahmen des Nachmittagsangebots zwei bis vier Stunden Anschlussförderung als zusätzlichen Förderunterricht in Kleingruppen. Dabei wird versucht, die Gruppen nach den Jahrgängen der Regelklassen einzuteilen.
Hier werden Themen der Regelklassen vertieft und wiederholt und spezielle Aspekte aus dem Bereich DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und Deutsch als Fachsprache bearbeitet.


8. Berufswahlvorbereitung

Der Berufswahlvorbereitung wird an unserer Schule ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt. Schon in der Klasse 5 finden auf spielerische Weise berufswahlvorbereitende Unterrichtsgänge (z.B. Bäckerei Peter, Essener Verkehrs-AG, Schreinerei Gehrmann) statt. Natürlich werden diese Unterrichtsgänge immer von vor- sowie nachbereitenden Unterrichtseinheiten begleitet. Auch in allen weiteren Klassen lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufe und Arbeitsbedingungen sowie Regeln kennen. An dieser Vorbereitung ist vor allem das Fach Politik beteiligt. Weitere Unterrichtsgänge runden dann diese ersten wichtigen Einblicke ab.

Unterstützt wird unsere Arbeit durch zahlreiche Kooperationspartner(Kooperationsfirmen), z.B. dem Essener Welcome-Hotel, der Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG, der Firma Kennametal Widia, dem Wirtschaftscentrum Essen, der Feuerwehr u.v.a. (Vgl. Anhang)




Unterrichtsgang zur Berufsfeuerwehr Essen

In der achten Jahrgangsstufe findet das Projekt „Mädchen in Jungenberufen und Jungen in Mädchenberufen“ statt. Außerdem nimmt unsere Schule am „Girls Day“ teil. Mädchen machen ein Mini-Praktikum in für Mädchen untypischen Berufen.

In der neunten Klasse findet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Zudem gehört jetzt die intensive Vorbereitung auf Bewerbungen und Einstellungstests zum Unterrichtsinhalt der verschiedenen Fächer (z.B. Thema „Bewerbungen und Lebenslauf“ im Fach Deutsch, Wiederholung von Prozentrechnung und anderen Rechenarten im Fach Mathematik).

Jeweils im September findet seit 5 Jahren regelmäßig ein Berufsinformationsabend für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 sowie für deren Eltern statt. An diesem Abend stellen sich in der Turnhalle jeweils 10 bis 15 Ausbildungsbetriebe vor, die so direkten Kontakt zu potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern, aber auch zu deren Erziehungsberechtigten aufnehmen.

9. Neue Medien

Der Unterrichtseinsatz der so genannten neuen Medien (Computer, Internet usw.) wird an der Theodor Goldschmidt Realschule stark gefördert. Durch die bereits beschriebene gute Ausstattung der beiden Computer-Räume, die über einen Internetzugang verfügen, ist ein optimaler Einsatz im Unterricht möglich. Außer den Informatik-Neigungskursen und den Informatik-AGs werden die Computer beispielsweise mit Lernsoftware auch in den Fächern Mathematik und Englisch eingesetzt. Das Internet wird in fast allen Fächern (z.B. Deutsch, Technik, Sozialwissenschaften, Politik, Erdkunde u.a.) eingesetzt. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler bereits ab dem 5.Schuljahr einen sinnvollen Umgang mit dem Computer sowie mit dem World Wide Web.

Durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen werden neue Medien bekannt gemacht und auf ihren Unterrichtseinsatz geprüft. Dank des Fördervereins ist dann auch eine Anschaffung der für gut befundenen Software möglich.

Der Einsatz der neuen Medien bietet auch Chancen für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit. So ist zum Beispiel die Prozessdatenverarbeitung in den Fächern Technik, Informatik und Sozialwissenschaften enthalten und wird aus den verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Kurse ergänzen sich von den Inhalten her, indem sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig helfen und Informationen austauschen können.  (weitere Informationen bietet das Medienkonzept unserer Schule).

10. Projekte

Die Projektarbeit findet in verschiedenen Formen an der Theodor Goldschmidt Realschule statt. Projekttage werden regelmäßig angeboten und lösen die normalen Unterrichtsstrukturen, wie zum Beispiel den Klassenunterricht sowie die 45-Minuten-Einheiten, auf. Solche Projekte finden in unregelmäßigen Abständen statt. Durch die Einbindung externer Fachpersonen wird diese Projekttage noch weiter vom Schulalltag abgehoben und es findet eine Öffnung der Schule nach außen statt.

Zudem finden einzelne Projekttage für bestimmte Klassen oder Klassenstufen statt, zum Teil als fester Bestandteil der Lehrpläne. In der Erprobungsstufe finden solche Projekte zu den Themen „Miteinander lernen“ und zur Berufswahlvorbereitung in Zusammenhang mit anschließenden Unterrichtsgängen statt.


 


 Projekt „Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung“


Als weiteres Beispiel ist an dieser Stelle die seit geraumer Zeit angebotene Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung zu nennen, welche von den Lehrerinnen und Lehrern in Kooperation mit der Feuerwehr durchgeführt wird. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lernen unter anderem den richtigen Umgang mit Feuer (z.B. Anzünden von Kerzen mit Streichhölzern), das richtige Verhalten bei Ausbruch von Schadenfeuern, den Umgang mit Feuerlöschern, das Absetzen des Notrufs und vieles mehr.

Projektunterricht ist ein fester Bestandteil des einzelnen Fachunterrichts und wird ab der Klassenstufe 5 schrittweise eingeübt. Es finden dort kleine Projekte wie zum Beispiel „Meine neue Schule“ statt. Später wird die Projektarbeit vor allem in den Neigungskursen ausgedehnt, so dass in der Jahrgangsstufe 10 die Kurse eigene Projekte selbständig bearbeiten können. So wird beispielsweise im Technik-Kurs der Jahrgangsstufe 10 das Projekt „Der Computer“ durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler suchen im Internet nach Informationen zu der konkreten Aufgabenstellung und sammeln diese in einem Mircrosoft®-Word-Dokument. Diese Zusammenstellung wird im letzten Schritt mit der Hilfe einer Mircrosoft®-Power-Point-Präsentation von den Schülerinnen und Schülern in einem Vortrag den anderen Kursmitgliedern vorgestellt.

11. Beratung

Die Beratung über die Schullaufbahn, die erreichbaren Abschlüsse an der Realschule sowie die Berufswahl findet an der Theodor Goldschmidt Realschule in vielfältiger Form statt. Wir haben an unserer Schule drei ausgebildete Beratungslehrerinnen: Frau Offele, Frau Henrichs und Frau Erkens. Frau Offele hat federführend ein sehr umfangreiches Konzept zur Beratungstätigkeit entwickelt, welches in der Schule eingesehen werden kann.

In der Erprobungsstufe finden in einem ständigen Kontakt mit den Eltern / Erziehungsberechtigten Beratungen über die individuelle Förderung (sowohl als Hilfsmaßnahme als auch in der Form der Begabtenförderung) und über die weitere Schullaufbahn des Kindes statt.

Die Beratung zur Berufswahl wird in engem Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit (Zweigstelle Essen) durchgeführt. Hierzu gehören neben der allgemeinen Beratung auch der Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) im Gebäude der Bundesagentur für Arbeit Essen und die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen mit einer Berufsberaterin / einem Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit Essen zu informieren.

Einen weiteren guten Einblick in die Arbeitswelt bietet auch das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9.

Seit Mai 2005 nimmt die Theodor Goldschmidt Realschule Essen am Projekt „Fit für die Wirtschaft“ teil. Hier werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 intensiv auf die Berufswahl vorbereitet.

Ziel aller Projekte ist es, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler die besten Chancen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz erhalten. Es soll so vermieden werden, dass sich eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler nach der Klasse 10 an weiterführenden Schulen anmelden, nur um dort ein bis zwei Jahre zu „parken“, ohne dadurch eine bessere Perspektive für die Berufsausbildung zu bekommen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer werden im Rahmen der Projekte durch zahlreiche außerschulische Expertinnen und Experten (z.B. Wirtschaftstrainerinnen und Trainer, Ausbilderinnen und Ausbilder aus unterschiedlichen Berufssparten sowie Auszubildende, die ihre Erfahrungen weitergeben) unterstützt.

12. Öffnung von Schule

Der Beziehung zu außerschulischen Partnern wird an unserer Schule ein hoher Stellenwert eingeräumt. Da Schule die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben ist, muss sie auch in einem möglichst realitätsnahen Rahmen stattfinden.

Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen hat seit 1999 eine enge Kooperation mit der ebenfalls in Essen ansässigen Chemie-Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG. Seit 2008 wurde die Kooperation mit der Firma Evonik / Goldschmidt durch die Einbeziehung zweier weiterer Essener Realschulen ergänzt. Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationsvertrag festgeschrieben.

Weitere enge Kooperationen bestehen mit dem Welcome-Hotel Essen und mit der Firma Kennametal Widea (Technik) sowie mit dem Centrum für Wirtschaft Essen.

Ferner wird der Unterricht durch Besuche von Museen und Ausstellungen vertieft und praxisorientiert gestaltet. Vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich werden viele außerschulische Angebote wahrgenommen. Der Besuch eines ortsnahen Kraftwerks, der Kläranlage, dem Wasserwerk, der Universität Duisburg-Essen sowie verschiedener anderer Einrichtungen der Energieindustrie oder beispielsweise des Röntgen-Museums in Remscheid-Lennep, der Geburtsstadt Dr. Wilhelm Conrad Röntgens, gehören zum Standardprogramm. Die Klassen 8 nehmen regelmäßig am Projekt „ZEUS“ (Zeitung und Schule / NRZ - WAZ) teil. Zum Politikunterricht gehören unter anderem ein Besuch des Landgerichts Essen, der Bundeswehr oder der Stadtverwaltung Essen.

Seit geraumer Zeit finden Projekte zur Energieeinsparung statt, mit denen, in Begleitung durch die Stadt Essen, Maßnahmen gefunden und durchgeführt werden, um den Energieverbrauch zu senken. In vergangenen Jahren wurde an der Theodor Goldschmidt Realschule so viel Energie eingespart, dass Rückzahlungen in dreistelliger Höhe erfolgten. Solche Projekte werden natürlich in den normalen Unterricht (z.B. in die Fächer Erdkunde, Physik oder Technik) eingebunden und, sofern Lehrerstunden zur Verfügung stehen, auch in die Arbeitsgemeinschaften.

Seit 2002 beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler aktiv an der gesetzlich vorgeschriebenen Mülltrennung. In sämtlichen Klassen wird das Thema „Müll“ auch im Unterricht unterstützend behandelt.




Schulhof der Theodor Goldschmidt Realschule Essen








Präsentation von Gruppenarbeit




Außerschulische Experten helfen im Physikunterricht


Gruppenarbeit


Aus dem Unterricht an der Theodor Goldschmidt Realschule Essen
(Natürlich melden sich immer alle...;-)






Anlage 1:



Wer war „Theodor Goldschmidt“?
          
Theodor Goldschmidt (1817-1875) wuchs als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Bürgerfamilie in Berlin auf. Nach dem frühen Tod des Vaters wurden seine beiden Onkel Karl und Eduard Goldschmidt, beide Inhaber der respektablen Kattundruckerei R. Goldschmidt & Söhne, zu Vormündern bestimmt. Sie ermöglichten dem Ziehsohn nicht nur das Studium der Chemie an der renommierten Berliner Universität, u.a. bei Eilhard Mitscherlich, und eine anschließende Ausbildung als Colorist (ein Experte für die Farbgebung von Stoffen), sondern förderten im Besonderen seine Neigung zur Selbstständigkeit und zum Unternehmertum. So war die Gründung der eigenen „Chemischen Fabrik Th. Goldschmidt" 1847 nur die logische Konsequenz.

Theodor Goldschmidt fand durch den baumwollverarbeitenden Betrieb seiner beiden Onkel gute Startbedingungen vor. Mit wenigen Mitarbeitern produzierte er in den ersten Jahren vor allem Hilfsmittel für die Textilindustrie. Er war ein außerordentlich gebildeter Mann, dessen Interessen weit über seine chemische Fabrik hinausgingen. Goldschmidt war Stadtverordneter in Berlin, interessierte sich für Philosophie und unterhielt intensive Kontakte zu den namhaften Chemikern seiner Zeit.

Ein begnadeter Unternehmer war er dagegen nicht, seine Fabrik stagnierte. Zudem schwer herzkrank richtete Theodor Goldschmidt sein Augenmerk eher auf den Erhalt des Bestehenden als auf kostspielige Erweiterungen. Als er 1875 starb, hinterließ er seinen beiden zur Nachfolge ausersehenen Söhnen Karl und Hans Goldschmidt eine mit etwa 15 Mitarbeitern zwar kleine, aber in ausgezeichnetem Ruf stehende Fabrik, die sich längst von der inzwischen in Konkurs gegangenen Kattundruckerei der Onkel abgenabelt hatte.





Anlage 2:

Die Schulordnung der Theodor Goldschmidt Realschule Essen

Liebe Schülerin, lieber Schüler, liebe Eltern,

wir wollen uns in unserer Theodor Goldschmidt Realschule wohl fühlen. Mit Rücksichtnahme, Fairness und Hilfsbereitschaft, durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und aktive Teilnahme an der Gestaltung des Schullebens können wir dazu beitragen.

Diese Ordnung enthält die in dieser Gemeinschaft gültigen Spielregeln, welche die Eltern, die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer miteinander vereinbart haben. Die Einhaltung dieser Regeln ist wichtig für die gute Zusammenarbeit. Neben Regeln gibt es auch Pflichten. Manches mag unbequem erscheinen. Alles soll jedoch dazu beitragen, dass der Schulbesuch ein Erfolg ist.

S c h u l o r d n u n g

Auf dem Schulweg und dem Schulhof:
Der Schulweg gehört bereits zur Schule. Wähle einen sicheren Weg. Benutze Ampeln und Zebrastreifen. Gehe direkt auf den Schulhof und halte den Bereich der Einfahrt und der Treppen zum Pavillon frei.
Fahrräder gehören in den Fahrradständer. Daneben gehören Mofas, Roller und Kleinkrafträder.
Ab 07.50 Uhr kann das Schulgebäude betreten werden. Der Unterricht beginnt um 07.55 Uhr. Sollte dein Unterricht später beginnen, gehen die Schülerinnen und Schüler nach Ende der vorherigen Stunde in das Schulgebäude.

Deine Pflichten und Aufgaben:
Solltest du einmal krank sein, müssen deine Eltern die Schule ab 07.30 Uhr telefonisch informieren und du musst (bei Krankheit bis zu 3 Tagen) eine schriftliche Entschuldigung der Eltern vorlegen. Bei längeren Fehlzeiten benötigt die Schule eine ärztliche Bescheinigung.
Die Eltern versorgen dich mit den entsprechenden Lernmitteln. Die Schule stellt dir einen Arbeitsplatz zur Verfügung.
Deine Aufgaben sind
- pünktlich und regelmäßig zum Unterricht zu erscheinen
- dich auf den Unterricht vorzubereiten
- deine Hausaufgaben bereits zu Hause zu erledigen
- die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel mitzubringen
- im Unterricht aktiv mitzuarbeiten
- die gestellten Aufgaben auszuführen.

Verhalten im Gebäude:
Fachräume werden nur in Begleitung einer Fachlehrerin / eines Fachlehrers betreten. In die Fachräume darfst du nur das notwendige Arbeitsmaterial für die Stunde mitnehmen.
Im Sportunterricht werden wegen der Verletzungsgefahr keine Ringe, Ketten oder andere Schmuckgegenstände getragen.
Informiere dich bei Bedarf über die für den jeweiligen Fachbereich geltenden Regeln.
Nimm Rücksicht auf alle anderen Mitbenutzer der Schule. Vermeide Belästigungen jeder Art. Renne nicht durch die Gebäude und verhalte dich dort ruhig. Gehe sorgsam mit den Gebäuden und den anderen Einrichtungen um. Beschädigungen an schulischen Einrichtungen oder Gegenständen von Mitbenutzern der Schule sind von der Verursacherin / dem Verursacher zu ersetzen. Alle Schülerinnen und Schüler sind mitverantwortlich für die Sauberkeit in den Gebäuden und auf dem Schulgelände. Bringe keine offenen Flaschen, gefüllte Getränkebecher, Eis u.ä. mit in die Gebäude! Für die Sauberkeit ihres / seines Arbeitsplatzes ist jede Schülerin / jeder Schuler selbst verantwortlich.
Nach der letzten Unterrichtsstunde stellt jede Schülerin / jeder Schüler ihren / seinen Stuhl auf den Tisch. Alle gemeinsam sorgen dafür, dass der Klassenraum gefegt ist und alle Fenster geschlossen sind.

In den Pausen:
Die 5-Minuten-Pausen dienen dazu, dass du einen anderen Unterrichtsraum aufsuchen kannst, wenn dein Stundenplan dies vorsieht. Erfolgt der weitere Unterricht im selben Raum, bleibst du dort. In den großen Pausen werden die Unterrichtsräume verlassen und die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf den Pausenhof. Hier besteht die Möglichkeit, am Kiosk kleine Snacks und Getränke einzukaufen. Dies sollte in Ruhe und ohne Drängeln und Schubsen erfolgen.
Das Sekretariat ist während der Pausen geöffnet. Dort besteht die Möglichkeit zu telefonieren. Auch der Schlüssel für die Toiletten ist dort erhältlich. Die Toiletten sollten möglichst in den Pausen aufgesucht werden. Achte bei der Benutzung der Toiletten darauf, dass sie sauber bleiben.
Zur Vermeidung von Unfällen sollten sich alle Schülerinnen und Schüler bei Schnee und Glatteis nur zwischen Hauptgebäude und Pavillon aufhalten. Es ist nicht gestattet mit Schneebällen oder Gegenständen zu werfen. Ausnahmen gelten für Softbälle oder größere Plastikbälle.
Sollte einmal ein Unfall geschehen, ist dieser unverzüglich bei den Lehrerinnen und Lehrern, die Aufsicht haben oder im Sekretariat zu melden, ebenso Verletzungen oder Beschädigungen.

Generelle Verbote:
Auf dem Schulgelände gilt ein grundsätzliches Verbot für Drogen, Alkohol, Handys, Discman, Walkman, MP 3-Player, Funkempfänger, Waffen jeglicher Art und Geld-Spiele. Weiterhin ist auf dem Schulgelände das Rauchen verboten. Das Schulgelände darf während der Unterrichtszeit oder der Pausen nicht verlassen werden. Bei einem Verstoß gegen diese Verbote werden die entsprechenden Gegenstände von den Lehrerinnen und Lehrern eingesammelt und nur an die Eltern wieder herausgegeben. Zusätzlich können entsprechende Ordnungsmaßnahmen verhängt werden.

Allgemeines:
Um Diebstählen vorzubeugen, sind keine Wertgegenstände mit in die Schule zu bringen. Wenn etwas verloren oder gefunden wird, ist dieses im Sekretariat, bei einer Lehrkraft oder der Hausmeisterin unverzüglich zu melden.
Freundinnen oder Freunde unserer Schülerinnen und Schüler müssen während der Schulzeit außerhalb des Schulgebäudes warten.
Besuche von Eltern sollten vorher mit den Lehrerinnen und Lehrern oder dem Sekretariat abgestimmt werden. Bei dringenden kurzfristigen Besuchen melden sich die Eltern im Sekretariat an.
Eine Beurlaubung vom Schulbesuch kann nur aus wichtigen Gründen erfolgen. Hierzu müssen die Eltern rechtzeitig einen schriftlichen Antrag bei der Schulleitung stellen.
Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer achten auf die Einhaltung der Hausordnung. Bei Verstößen gegen diese Hausordnung ist mit Konsequenzen zu rechnen, wie zum Beispiel der Übertragung besonderer Aufgaben.
Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann es angebracht sein, ein Gespräch mit den Eltern zu führen oder ggf. Klassen- oder Lehrerkonferenzen einzuberufen, bei denen Ordnungsmaßnahmen bis hin zum Schulverweis ausgesprochen werden können.

Für ein erfolgreiches Zusammenleben und Lernen in der Theodor Goldschmidt Realschule

- für die Lehrerinnen und Lehrer: die Lehrerkonferenz
- für die Schülerinnen und Schüler: die Schülerverwaltung
- für die Eltern: die Schulpflegschaft














Unsere Haupt-Kooperationspartner:


Goldschmidt AG, jetzt EVONIK






















Bei allen vier Kooperationspartnern unserer Schule besteht die Möglichkeit, bei entsprechenden Leistungen eine Ausbildung zu machen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte, in den Ferien zusätzliche Praktika durchzuführen.