
Seit März 2010 ist die Theodor Goldschmidt Realschule Essen eine MINT-Realschule.


Verleihung des MINT-Zertifikates im Rahmen der „Didacta“ im März 2010
0. Inhaltsverzeichnis
1. Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen stellt sich vor
2. Grundlagen des schulischen Zusammenlebens
3. Die Orientierungsstufe und das Förderkonzept
4. Die Einrichtung einer MINT-Klasse im neuen 5. Jahrgang
5. Differenzierungsangebote ab Klasse 7
6. Der Aufbauzug ,
7. Die Auffangklasse (AK)
8. Berufswahlvorbereitung
9. Neue Medien
10. Projekte
11. Beratung
12. Öffnung von Schule (GÖS)
Anlage 1: Informationen zum Namensgeber unserer Schule
„Theodor Goldschmidt“
Anlage 2: Schulordnung der Theodor Goldschmidt Realschule Essen
Anlage 3: Förderkonzept
Unsere Haupt-Kooperationspartner
1. Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen stellt sich vor
Die Theodor Goldschmidt Realschule wurde im Jahr 1999 aus der vorherigen Städtischen Aufbaurealschule als grundständige Realschule gegründet. Sie ist eine kleine und überschaubare Schule, in der jeder jeden kennt. Im Oktober 2009 besuchen 386 Schülerinnen und Schüler diese Schule. Ein Anwachsen der Schülerzahl über 420 ist aus räumlichen Gründen nicht möglich.
Das Kollegium besteht zurzeit aus 23 Lehrkräften: 14 Lehrerinnen und 9 Lehrern, wobei sich überdurchschnittlich viele junge Menschen unter den Lehrkräften befinden. Außerdem werden regelmäßig Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter an unserer Schule ausgebildet. Im Schuljahr 2010/11 sind 4 Lehramtsanwärter/-innen an unserer Schule.
Die Schulleitung übernahm im Jahr 1998 Frau Barmeier.
Die Theodor Goldschmidt Realschule liegt sehr verkehrsgünstig in der Nähe des Rathausplatzes. Von dort aus kann die Schule in etwa zehn Minuten zu Fuß erreicht werden. Die Buslinien 154, 155 sowie 166 halten in unmittelbarer Umgebung der Schule an den Haltestellen „Eiserne Hand“, „Burggrafenstraße“ und „Goldschmidtstraße“.
Ein Aufgabenschwerpunkt der Schule ist die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern. Zurzeit werden an unserer Schule unter der Koordination des Studienseminars Essen sowie der Mitwirkung des gesamten Kollegiums vier Lehramtsanwärter/-innen in den Fächern Mathematik, Sport und Sozialwissenschaften, Biologie, Kunst, Erdkunde und Deutsch ausgebildet.
Das alte Schulgebäude wurde vor einigen Jahren sowohl von innen als auch von außen komplett renoviert. An dieser Stelle ist zudem anzumerken, dass beispielsweise die natur-wissenschaftlichen Fachräume für Physik und Chemie nach den neuesten Standards ausgerüstet wurden und somit den hohen Sicherheitsanforderungen voll entsprechen. Zwei vernetzte Computerräume ergänzen die gute Ausstattung der Fachräume.

Fachraum Chemie
Im November 2005 wurde auf dem Gelände der Theodor Goldschmidt Realschule eine neu gebaute Einfeld-Sporthalle eingeweiht, in der neben dem Sportunterricht auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften (z.B. Fußball-AG, Volleyball-AG, Basketball-AG) durchgeführt wer-den.

Einfeld-Sporthalle
2. Grundlagen des schulischen Zusammenlebens
Die Grundlage des schulischen Zusammenlebens bildet die Schulordnung, die im Jahr 2000 in Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern / Erziehungsberechtigten sowie Lehrerinnen und Lehrern entstand. Bei der Erstellung der Schulordnung wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die Regeln für das Zusammenleben über die Einsicht der Schülerinnen und Schüler zu etablieren, anstatt mit Sanktionen zu drohen. Der genaue Wortlaut unserer Schulordnung findet sich in der Anlage 2 zu diesem Schulprogramm.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern / Erziehungsberechtigten stellt eine weitere wichtige Grundlage des Zusammenlebens dar. Die Eltern / Erziehungsberechtigten sollen nach Möglichkeit in das schulische Geschehen eingebunden sein, so wie beispielsweise bei Schulfesten, bei dem jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür oder anderen Veranstaltungen der Schule. Viele Klassenlehrerinnen und –lehrer pflegen die Kontakte zu den Eltern / Erziehungsberechtigten ihrer Klassen bei regelmäßig durchgeführten Stammtischen.
Natürlich kann auf Sanktionen bei groben Verstößen gegen die Schulordnung nicht verzichtet werden. Durch eine einheitliche Handhabung der Sanktionen soll eine größtmögliche Gerechtigkeit erreicht werden. Ein Beispiel für dieses einheitliche Handeln ist die Ahndung des Rauchens auf dem Schulgelände. Da dieses verbotene Verhalten unter anderem auch eine starke Verschmutzung des Schulgeländes verursacht, müssen die beim Rauchen „ertappten“ Schülerinnen und Schüler an einem speziellen Aufräumtermin teilnehmen, an dem sie unter Aufsicht das Schulgelände (Schulhof sowie Gehsteig vor dem Schulgebäude) reinigen.
Besonderer Wert wird bei den erzieherischen Maßnahmen wiederum auf die Zusammenarbeit mit den Eltern / Erziehungsberechtigten gelegt. Hier erfolgt bei Regelverstößen die sofortige telefonische Information an die Eltern / Erziehungsberechtigten. Sind die Verstöße gravierend, werden die Eltern / Erziehungsberechtigten zeitnah zu einem Beratungsgespräch eingeladen. In diesem Gespräch wird dann gemeinsam eine erzieherische Maßnahme entwickelt.
3. Die Orientierungsstufe und das Förderkonzept
Zum Schuljahr 1999 / 2000 wurden zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 begrüßt.
Dem Übergang in die Klasse 5 der Theodor Goldschmidt Realschule wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dieser soll für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern / Erziehungsberechtigten, erleichtert werden, indem ein frühzeitiges Kennenlernen der Schule möglich ist und auch gewünscht wird. Um dieses zu realisieren wird regelmäßig ein-mal im Jahr ein Tag der offenen Tür angeboten. Zudem werden die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen zu sogenannten Schnupperstunden eingeladen. Einige Grundschulen nutzen dieses Angebot gerne. Vor den Sommerferien findet dann für die angemeldeten zukünftigen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen sowie deren Eltern / Erziehungsberechtigten ein gemütlicher Kennenlern-Nachmittag statt, an dem neben den neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nach Möglichkeit auch die Lehrerinnen und Lehrer der diversen (Haupt-) Fächer teilnehmen.
In der ersten Schulwoche findet für die fünften Klassen der Unterricht hauptsächlich bei der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer statt. Die Schule, ihre Umgebung und die wichtigsten Regeln des Schulalltags sollen dabei kennen gelernt werden.
Während der ersten Wochen des neuen Schuljahres wird großer Wert auf das Erlernen der geforderten Arbeitstechniken gelegt, wobei auf in den Grundschulen bereits erlernten Techniken aufgebaut werden soll (Lernen lernen).

Kennenlern-Nachmittag für die zukünftigen fünften Klassen
Um eine gute Klassengemeinschaft herzustellen wird beispielsweise eine mehrtägige Klassenfahrt im Laufe der fünften Klasse angestrebt. Projekttage zum Thema „Miteinander lernen“ helfen den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 ebenfalls dabei, sich in der Klassengemeinschaft wohl zu fühlen.
Die Klassen der Erprobungsstufe werden in den verschiedenen Fächern (z.B. Mathematik und Englisch) in den Gebrauch der Computer eingeführt (z.B. „PC-Führerschein“). Mit gezielten Lern- und Übungsprogrammen ist eine individuelle Förderung mit Hilfe eines sehr motivierenden Mediums möglich. Bei vorhandenen Lehrerstunden gibt es auch ein Internetcafé für die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe. Die Schülerinnen und Schüler der MINT-Klasse haben die Fächer Informatik und Technik bereits als Stunde im Stundenplan ausgewiesen.
Zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler werden gerade in der Erprobungsstufe weitere Maßnahmen angeboten. Dazu gehört zum einen die Förderung bei Schwächen in Mathematik, Deutsch und Englisch in den Jahrgangsstufen 5 und 6.
Aber auch in den darauf folgenden Jahrgangsstufen findet eine Förderung besonders schwacher Schülerinnen und Schüler statt. Das komplette Förderkonzept der Theodor Goldschmidt Realschule Essen findet sich in tabellarischer Form in der Anlage 3.
Um mit außerschulischen Möglichkeiten den Unterricht anschaulicher und realitätsnaher zu gestalten, werden zahlreiche Unterrichtsgänge vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.
Um bestehende Fähigkeiten zu nutzen sowie zu fördern, werden freiwillige Arbeitsgemeinschaften zum Beispiel in den Bereichen Musik, Chemie, Tanz und Sprachen angeboten.
4. Die Einrichtung einer MINT-Klasse im neuen 5. Jahrgang
Auf Beschluss der Schulkonferenz konnten im Februar 2009 erstmals Grundschülerinnen und Grundschüler für eine MINT-Klasse angemeldet werden. Dieses Angebot wurde gut angenommen, so dass insgesamt 26 Kinder für die neue Profilklasse aufgenommen wurden.
Die MINT-Klasse gibt Kindern mit entsprechendem Interesse die Möglichkeit, vertiefte Grundlagen in den MINT-Fächern zu erwerben. Dazu erhält die MINT-Klasse zusätzlich zur normalen Stundentafel der Realschule eine zusätzliche Mathematik-Stunde, je eine Stunde Technik und Informatik sowie insgesamt fünf Wochenstunden Naturwissenschaften (Physik-Biologie-Chemie).
Dieses spezielle Angebot soll die Schülerinnen und Schülern mit Neigungen in den MINT-Fächern motivieren, bei der Sache zu bleiben. Gerade im Rahmen der Mädchenförderungen sollen Themen, die für Mädchen besonders interessant sind, verstärkt behandelt werden. Damit soll dem Abwählen der Naturwissenschaften durch die Mädchen bei der Wahl der Diffe-renzierungsfächer entgegen gewirkt werden. Schwerpunkt in der Arbeit ist das selbständige Experimentieren sowie die Praxisnähe.
5. Differenzierungsangebote ab Klasse 7
An den Realschulen haben die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 6 das Fach Französisch. Für die siebte Jahrgangsstufe muss dann das Neigungsfach gewählt werden, welches dann als viertes Hauptfach bis zum Ende der zehnten Klasse unterrichtet wird. An der Theodor Goldschmidt Realschule stehen diesbezüglich verschiedene Fächer zur Auswahl. Entweder kann Französisch weiter belegt werden oder man entscheidet sich für Chemie, Physik, Biologie, Informatik, Technik oder Sozialwissenschaften.
Durch die gute Ausstattung mit Computern (zwei vernetzte Informatikräume) ist es vor allem in der Neigungsdifferenzierung auch möglich, die so genannten neuen Medien (Internet, Lernsoftware usw.) für sämtliche Fächer zu nutzen.
Eine Besonderheit des Chemie-Differenzierungskurses ist, dass er mit Unterstützung der Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG (Nutzung des Ausbildungszentrums für Chemikantinnen und Chemikanten sowie Chemielaboratinnen und -laboranten) stattfindet. Der Fachraum Chemie ist komplett neu eingerichtet worden und somit auf modernstem Stand. Gleiches gilt für den Physik-Fachraum.


Fachräume Informatik


Abb. 9: Herr Rohde, einer der die Chemie-Differenzierung betreuenden Lehrkräfte Abb. 10: Der Physik-Differenzierungskurs in der Experimentierphase
Der Technik-Differenzierungskurs findet in dem eigens dafür eingerichteten Technikraum statt, der gut mit Werkzeugen und Bohrmaschinen ausgestattet ist. Der Technikunterricht der Jahrgangsstufe 10 findet zu 50 Prozent im Informatikraum statt, da hier das Thema Prozessdatenverarbeitung (PDV) behandelt wird. Es werden beispielsweise Modelle gesteuert und geregelt.
Ab der neunten Jahrgangsstufe werden zweistündige Wahlpflicht-Arbeitsgemeinschaften angeboten. Das Angebot umfasst sowohl Sport als auch künstlerische sowie naturwissen-schaftliche Bereiche (z.B. Chemie-Technik-AG, Theater-AG, Börsenspiel-AG, Basketball-AG, Badminton-AG, Volleyball-AG, Kunst-AG, mehrere Musik-AGs, Informatik-AG, Zirkus Paradiso, Zaubern, Schüler helfen Schüler).

Fachraum Technik
6. Der Aufbauzug
Der Aufbauzug beginnt mit der siebten Jahrgangsstufe. Er ist hauptsächlich für Hauptschülerinnen und –schüler gedacht, die nach erfolgreicher Absolvierung der Orientierungsstufe zur Realschule wechseln können. Unter bestimmten Bedingungen können auch Schülerinnen und Schüler von Gymnasien aufgenommen werden. Aus diesem Grund bestehen enge Kontakte zwischen den Hauptschulen und Gymnasien und der Theodor Goldschmidt Realschule. Ein Übergang vom Gymnasium zur Realschule ist bis zum Ende der Klasse 8 möglich.
7. Die Auffangklasse (AK)
In die Auffangklasse (AK) kommen bis zu 15-16 Schülerinnen und Schüler, die in einem speziellen Deutschförderprogramm sind. Sie werden über die RAA (Büro für interkulturelle Arbeit) an die Theodor Goldschmidt Realschule Essen vermittelt. Diese Kinder und Jugendlichen er-halten einen verstärkten Deutschunterricht (Deutsch für Ausländer, Deutsch als Zweitsprache) und werden außerdem in verschiedenen Fächern (z.B. Mathematik, Physik, Biologie) auf den Unterricht in den Regelklassen vorbereitet. Nach und nach, sobald die Deutschkenntnisse es zulassen, werden die AK-Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen integriert. Einen zusätzlichen Deutsch-Förderunterricht erhalten sie dann in einer speziellen Auffanggruppe.
8. Berufswahlvorbereitung
Der Berufswahlvorbereitung wird an unserer Schule ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt. Schon in der Klasse 5 finden auf spielerische Weise berufswahlvorbereitende Unter-richtsgänge (z.B. Bäckerei Peter, Essener Verkehrs-AG, Schreinerei Gehrmann) statt. Natürlich werden diese Unterrichtsgänge immer von vor- sowie nachbereitenden Unterrichtseinheiten begleitet. Auch in allen weiteren Klassen lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufe und Arbeitsbedingungen sowie –regeln kennen. An dieser Vorbereitung ist vor allem das Fach Politik beteiligt. Weitere Unterrichtsgänge runden dann diese ersten wichtigen Einblicke ab.
Unterstützt wird unsere Arbeit durch zahlreiche Kooperationspartner(-firmen), z.B. dem Essener Welcome-Hotel, der Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG, der Firma Kenna-metal, dem Wirtschaftscentrum Essen u.v.a.


Unterrichtsgang zur Berufsfeuerwehr Essen
In der achten Jahrgangsstufe findet das Projekt „Mädchen in Jungenberufen und Jungen in Mädchenberufen“ statt. Außerdem nehmen wir am „Girl´s Day“ teil.
In der neunten Klasse findet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Zudem gehört jetzt die intensive Vorbereitung auf Bewerbungen und Einstellungstests zum Unterrichtsinhalt der verschiedenen Fächer (z.B. Thema „Bewerbungen und Lebenslauf“ im Fach Deutsch, Wiederholung von Prozentrechnung und anderen Rechenarten im Fach Mathematik).
9. Neue Medien
Der Unterrichtseinsatz der so genannten neuen Medien (Computer, Internet usw.) wird bei uns stark gefördert. Durch die bereits beschriebene gute Ausstattung der beiden Computer-Räume, die über einen Internetzugang verfügen, ist ein optimaler Einsatz im Unterricht möglich. Außer den Informatik-Neigungskursen und den Informatik-AG´s werden die Computer beispielsweise mit Lernsoftware auch in den Fächern Mathematik und Englisch eingesetzt. Das Internet wird in vielen verschiedenen Fächern (z.B. Deutsch, Technik, Sozialwissen-schaften, Politik, Erdkunde) eingesetzt. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler einen sinnvollen Umgang mit dem Computer sowie mit dem World Wide Web.
Durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen werden neue Medien bekannt gemacht und auf ihren Unterrichtseinsatz geprüft. Dank des Fördervereins ist dann auch eine Anschaffung der für gut befundenen Software möglich.
Durch den Einsatz der neuen Medien bieten sich auch Chancen für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit. So ist zum Beispiel die Prozessdatenverarbeitung in den Fächern Technik, Informatik und Sozialwissenschaften enthalten und wird aus den verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Kurse ergänzen sich von den Inhalten her, können sich aber auch gegenseitig helfen und Informationen austauschen.
10. Projekte
Die Projektarbeit findet in verschiedenen Formen an der Theodor Goldschmidt Realschule statt. Projekttage oder Projektwochen werden regelmäßig angeboten und lösen die normalen Unterrichtsstrukturen wie zum Beispiel den Klassenunterricht sowie die 45-Minuten-Einheiten auf. Solche Projekte finden in unregelmäßigen Abständen statt. Durch die Einbindung externer Fachpersonen wird diese Woche noch weiter vom Schulalltag abgehoben und es findet eine Öffnung der Schule nach außen statt.
Zudem finden einzelne Projekttage für bestimmte Klassen oder Klassenstufen statt. Sie sind sogar zum Teil fester Bestandteil der Lehrpläne. In der Erprobungsstufe finden solche Projekte zu den Themen „Miteinander lernen“ und zur Berufswahlvorbereitung in Zusammenhang mit anschließenden Unterrichtsgängen statt.



Projekt „Brandschutzerziehung und –aufklärung“
Als weiteres Beispiel ist an dieser Stelle die seit geraumer Zeit angebotene Brandschutzerziehung und –aufklärung zu nennen, welche von den Lehrerinnen und Lehrern in Kooperation mit der Feuerwehr durchgeführt wird. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lernen unter anderem den richtigen Umgang mit Feuer (z.B. Anzünden von Kerzen mit Streichhölzern), das richtige Verhalten bei Ausbruch von Schadenfeuern, den Umgang mit Feuerlöschern, das Absetzen des Notrufs und vieles mehr.
Projektunterricht ist ein fester Bestandteil des einzelnen Fachunterrichts und wird ab der Klassenstufe 5 schrittweise eingeübt. Es finden dort kleine Projekte wie zum Beispiel „Meine neue Schule“ statt. Später wird die Projektarbeit vor allem in den Neigungskursen ausgedehnt, so dass in der Jahrgangsstufe 10 die Kurse eigene Projekte selbständig bearbeiten können. So wird beispielsweise im Technik-Kurs der Jahrgangsstufe 10 das Projekt „Der Computer“ durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler suchen im Internet nach Informationen zu der konkreten Aufgabenstellung, sammeln diese in einem Mircrosoft®-Word-Doku-ment. Diese Zusammenstellung wird im letzten Schritt mit der Hilfe einer Mircrosoft®-Power-Point-Präsentation von den Schülerinnen und Schülern in einem Vortrag den anderen Kurs-mitgliedern vorgestellt.
11. Beratung
Die Beratung über die Schullaufbahn, die erreichbaren Abschlüsse an der Realschule sowie die Berufswahl findet an der Theodor Goldschmidt Realschule in vielfältiger Form statt. Frau Offele, eine unserer Beratungslehrerinnnen, hat ein sehr umfangreiches Konzept zur Beratungstätigkeit entwickelt, welches in der Schule eingesehen werden kann.
In der Erprobungsstufe finden in einem ständigen Kontakt mit den Eltern / Erziehungsberechtigten Beratungen über die individuelle Förderung (sowohl als Hilfsmaßnahme als auch in der Form der Begabtenförderung) und über die weitere Schullaufbahn des Kindes statt.
Am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 7 müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Neigungsschwerpunkte selbst wählen. Im ersten Halbjahr des siebten Schuljahres lernen sie in Lehrgängen von circa 6 bis 8 Wochen die einzelnen Fächer kennen, die sie in den Klassen 5 und 6 noch nicht hatten, z.B. Technik, Informatik und Sozialwissenschaften, so dass eine gut überlegte und kompetente Entscheidung getroffen werden kann. Die Eltern / Erziehungsberechtigten werden über die Wahlmöglichkeiten ihrer Kinder (inhaltlich und formal) informiert.
Die Beratung zur Berufswahl wird in engem Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit (Zweigstelle Essen) durchgeführt. Hierzu gehört neben der allgemeinen Beratung auch der Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) im Gebäude der Bundesagentur für Arbeit Essen und die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen mit einer Berufsberaterin / einem Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit Essen zu informieren.
Einen weiteren guten Einblick in die Arbeitswelt bietet auch das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9.
Seit Mai 2005 nimmt die Theodor Goldschmidt Realschule Essen an den beiden Projekten „ABBEO“ (Ausbildungsreife – Berufswahlorientierung) und „Fit für die Wirtschaft“ teil. In bei-den Projekten werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 intensiv auf die Berufswahl vorbereitet. Ziel dieser Projekte ist es, dass möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler die besten Chancen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz erhalten. Es soll so vermieden werden, dass sich eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler nach der Klasse 10 an weiterführenden Schulen anmeldet, nur um dort ein bis zwei Jahre zu „parken“, ohne dadurch eine bessere Perspektive für die Berufsausbildung zu bekommen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer werden im Rahmen der beiden Projekte durch zahlreiche außerschulische Expertinnen und Experten (z.B. Wirtschaftstrainerinnen und –trainer, Ausbilderinnen und Ausbilder aus unterschiedlichen Berufssparten sowie Auszubildende, die ihre Erfahrungen weitergeben) unterstützt.
12. Öffnung von Schule
Der Beziehung zu außerschulischen Partnern wird an unserer Schule ein hoher Stellenwert eingeräumt. Da Schule die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben ist, muss sie auch in einem möglichst realitätsnahen Rahmen stattfinden.
Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen hat seit 1999 eine enge Kooperation mit der ebenfalls in Essen ansässigen Chemie-Firma Evonik Industries / Goldschmidt AG. Seit 2008 wurde die Kooperation mit Goldschmidt durch die Einbeziehung zweier weiterer Essener Realschulen ergänzt. Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationsvertrag festgeschrieben.
Weitere enge Kooperationen bestehen mit dem Welcome-Hotel Essen und mit der Firma Kennametal Widea (Technik) sowie mit dem Centrum für Wirtschaft Essen.
Ferner wird der Unterricht durch Besuche von Museen und Ausstellungen vertieft und praxisorientiert gestaltet. Vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich werden viele außerschulische Angebote wahrgenommen. Der Besuch eines ortsnahen Kraftwerks, der Kläranlage, dem Wasserwerk, der Universität Duisburg-Essen sowie verschiedener anderer Einrichtun-gen der Energieindustrie oder beispielsweise des Röntgen-Museums in Remscheid-Lennep, der Geburtsstadt Dr. Wilhelm Conrad Röntgens, gehören zum Standardprogramm. Der Neigungskurs Sozialwissenschaften der neunten Jahrgangsstufe und die Klassen 8 nehmen regelmäßig am Projekt „ZEUS“ (Zeitung und Schule / NRZ - WAZ) teil. Zum Politikunterricht gehören unter anderem ein Besuch des Landgerichts Essen, der Bundeswehr oder der Stadtverwaltung Essen. Im Rahmen des Musikunterrichts wird beispielsweise das Aalto-Theater besichtigt.
Seit geraumer Zeit finden Projekte zur Energieeinsparung statt, mit denen, begleitet durch die Stadt Essen, Maßnahmen gefunden und durchgeführt werden, um den Energieverbrauch zu senken. In vergangenen Jahren wurde an der Theodor Goldschmidt Realschule soviel Energie eingespart, dass Rückzahlungen in dreistelliger Höhe erfolgten. Weiter ist geplant, demnächst eine Wetterbeobachtungsstation auf dem Schulgelände zu installieren. Solche Projekte werden natürlich in den normalen Unterricht (z.B. in die Fächer Erdkunde, Physik, Technik) eingebunden und, sofern Lehrerstunden zur Verfügung stehen, auch in die Arbeitsgemeinschaften.
Seit 2002 beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler aktiv an der gesetzlich vorgeschriebenen Mülltrennung. In sämtlichen Klassen wird das Thema „Müll“ auch im Unterricht unterstützend behandelt.

Abb. 19: Schulhof der Theodor Goldschmidt Realschule Essen

Präsentation von Gruppenarbeit

Planspiel in Gruppen

Außerschulische Experten helfen im Physikunterricht

Gruppenarbeit

Aus dem Unterricht an der Theodor Goldschmidt Realschule Essen
Anlage 1: Informationen zum Namensgeber unserer Schule
„Theodor Goldschmidt“

Theodor Goldschmidt (1817 – 1875) wuchs als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Bürgerfamilie in Berlin auf. Nach dem frühen Tod des Vaters wurden seine beiden Onkel Karl und Eduard Goldschmidt, beide Inhaber der respektablen Kattundruckerei R. Goldschmidt & Söhne, zu Vormündern bestimmt. Sie ermöglichten dem Ziehsohn nicht nur das Studium der Chemie an der renommierten Berliner Universität, u.a. bei Eilhard Mitscherlich, und eine anschließende Ausbildung als Colorist (ein Experte für die Farbgebung von Stoffen), sondern förderten im Besonderen seine Neigung zur Selbstständigkeit und zum Unternehmertum. So war die Gründung der eigenen „Chemischen Fabrik Th. Goldschmidt" 1847 nur die logische Konsequenz.
Theodor Goldschmidt fand durch den baumwollverarbeitenden Betrieb seiner beiden Onkel gute Startbedingungen vor. Mit wenigen Mitarbeitern produzierte er in den ersten Jahren vor allem Hilfsmittel für die Textilindustrie. Er war ein außerordentlich gebildeter Mann, dessen Interessen weit über seine chemische Fabrik hinausgingen. Goldschmidt war Stadtverordneter in Berlin, interessierte sich für Philosophie und unterhielt intensive Kontakte zu den namhaften Chemikern seiner Zeit.
Ein begnadeter Unternehmer war er dagegen nicht, seine Fabrik stagnierte. Zudem schwer herzkrank richtete Theodor Goldschmidt sein Augenmerk eher auf den Erhalt des Bestehenden als auf kostspielige Erweiterungen. Als er 1875 starb, hinterließ er seinen beiden zur Nachfolge ausersehenen Söhnen Karl und Hans Goldschmidt eine mit etwa 15 Mitarbeitern zwar kleine, aber in ausgezeichnetem Ruf stehende Fabrik, die sich längst von der inzwischen in Konkurs gegangenen Kattundruckerei der Onkel abgenabelt hatte.
Anlage 2: Schulordnung der Theodor Goldschmidt Realschule Essen
Liebe Schülerin, lieber Schüler, liebe Eltern,
wir wollen uns in unserer Theodor Goldschmidt Realschule wohl fühlen. Mit Rücksichtnahme, Fairness und Hilfsbereitschaft, durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und aktiver Teilnahme an der Gestaltung des Schullebens können wir dazu beitragen.
Diese Ordnung enthält die in dieser Gemeinschaft gültigen Spielregeln, welche die Eltern die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer miteinander vereinbart haben. Die Einhaltung dieser Regeln ist wichtig für die gute Zusammenarbeit. Neben Regeln gibt es auch Pflichten. Manches mag unbequem erscheinen. Alles soll jedoch dazu beitragen, dass der Schulbesuch ein Erfolg ist.
S c h u l o r d n u n g
Auf dem Schulweg und dem Schulhof:
Der Schulweg gehört bereits zur Schule. Wähle einen sicheren Weg. Benutze Ampeln und Zebrastreifen. Gehe direkt auf den Schulhof und halte den Bereich der Einfahrt und der Treppen zum Pavillon frei.
Fahrräder gehören in den Fahrradständer. Daneben gehören Mofas, Roller und Kleinkrafträder.
Ab 07.50 Uhr kann das Schulgebäude betreten werden. Der Unterricht beginnt um 07.55 Uhr. Sollte dein Unterricht später beginnen, gehen die Schülerinnen und Schüler nach Ende der vorherigen Stunde in das Schulgebäude.
Deine Pflichten und Aufgaben:
Solltest Du einmal krank sein, müssen deine Eltern die Schule ab 07.30 Uhr telefonisch informieren und du musst (bei Krankheit bis zu 3 Tagen) eine schriftliche Entschuldigung der Eltern vorlegen. Bei längeren Fehlzeiten benötigt die Schule eine ärztliche Bescheinigung.
Die Eltern versorgen dich mit den entsprechenden Lernmitteln. Die Schule stellt dir einen Arbeitsplatz zur Verfügung.
Deine Aufgaben sind
- pünktlich und regelmäßig zum Unterricht zu erscheinen
- dich auf den Unterricht vorzubereiten
- deine Hausaufgaben bereits zu Hause zu erledigen
- die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel mitzubringen
- im Unterricht aktiv mitzuarbeiten
- die gestellten Aufgaben auszuführen.
Verhalten im Gebäude:
Fachräume werden nur in Begleitung einer Fachlehrerin / eines Fachlehrers betreten. In die Fachräume darfst du nur das notwendige Arbeitsmaterial für die Stunde mitnehmen.
Im Sportunterricht werden wegen der Verletzungsgefahr keine Ringe, Ketten oder andere Schmuckgegenstände getragen.
Informiere dich bei Bedarf über die für den jeweiligen Fachbereich geltenden Regeln.
Nimm Rücksicht auf alle anderen Mitbenutzer der Schule. Vermeide Belästigungen jeder Art. Renne nicht durch die Gebäude und verhalte dich dort ruhig. Gehe sorgsam mit den Gebäuden und den anderen Einrichtungen um. Beschädigungen an schulischen Einrichtungen oder Gegenständen von Mitbenutzerin der Schule sind von der Verursacherin / dem Verursacher zu ersetzen. Alle Schülerinnen und Schüler sind mitverantwortlich für die Sauberkeit in den Gebäuden und auf dem Schulgelände. Bringe keine offenen Flaschen, gefüllte Getränkebecher, Eis u.ä. mit in die Gebäude! Für die Sauberkeit ihres / seines Arbeitsplatzes ist jede Schülerin / jeder Schuler selbst verantwortlich.
Nach der letzten Unterrichtsstunde stellt jede Schülerin / jeder Schüler ihren / seinen Stuhl auf den Tisch. Alle gemeinsam sorgen dafür, dass der Klassenraum gefegt ist und alle Fenster geschlossen sind.
In den Pausen:
Die 5-Minuten-Pausen dienen dazu, dass du einen anderen Unterrichtsraum aufsuchen kannst, wenn dein Stundenplan dies vorsieht. Erfolgt der weitere Unterricht im selben Raum, bleibst du dort. In den großen Pausen werden die Unterrichtsräume verlassen und die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf den Pausenhof. Hier besteht die Möglichkeit, am Verkaufsstand der Hausmeisterin kleine Snacks und Getränke einzukaufen. Dies sollte in Ruhe und ohne Drängeln und Schubsen erfolgen.
Das Sekretariat ist während der Pausen geöffnet. Dort besteht die Möglichkeit zu telefonieren. Auch der Schlüssel für die Toiletten ist dort erhältlich. Die Toiletten sollten möglichst in den Pausen aufgesucht werden. Achte bei der Benutzung der Toiletten darauf, dass sie sauber bleiben.
Zur Vermeidung von Unfällen sollten sich alle Schülerinnen und Schüler bei Schnee und Glatteis nur zwischen Hauptgebäude und Pavillon aufhalten. Es ist nicht gestattet mit Schneebällen oder Gegenständen zu werfen. Ausnahmen gelten für Softbälle oder größere Plastikbälle.
Sollte einmal ein Unfall geschehen, ist dieser unverzüglich bei den Lehrerinnen und Lehrern, die Aufsicht haben oder im Sekretariat zu melden, ebenso Verletzungen oder Beschädigungen.
Generelle Verbote:
Auf dem Schulgelände gilt ein grundsätzliches Verbot für Drogen, Alkohol, Handys, Discman, Walkman, MP 3-Player, Funkempfänger, Waffen jeglicher Art und Geld-Spiele. Weiterhin ist auf dem Schulgelände das Rauchen verboten. Das Schulgelände darf während der Unterrichtszeit oder der Pausen nicht verlassen werden. Bei einem Verstoß gegen diese Verbote werden die entsprechenden Gegenstände von den Lehrerinnen und Lehrern eingesammelt und nur an die Eltern wieder herausgegeben. Zusätzlich können entsprechende Ordnungsmaßnahmen verhängt werden.
Allgemeines:
Um Diebstählen vorzubeugen, sind keine Wertgegenstände mit in die Schule zu bringen. Wenn etwas verloren oder gefunden wird, ist dieses im Sekretariat oder der Hausmeisterin unverzüglich zu melden.
Freundinnen oder Freunde unserer Schülerinnen und Schüler müssen während der Schulzeit außerhalb des Schulgebäudes warten.
Besuche von Eltern sollten vorher mit den Lehrerinnen und Lehrern oder dem Sekretariat abgestimmt werden. Bei dringenden kurzfristigen Besuchen melden sich die Eltern im Sekretariat an.
Eine Beurlaubung vom Schulbesuch kann nur aus wichtigen Gründen erfolgen. Hierzu müssen die Eltern rechtzeitig einen schriftlichen Antrag bei der Schulleitung stellen.
Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer achten auf die Einhaltung der Hausordnung. Bei Verstößen gegen diese Hausordnung ist mit Konsequenzen zu rechnen, wie zum Beispiel der Übertragung besonderer Aufgaben.
Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann es angebracht sein, ein Gespräch mit den Eltern zu führen oder ggf. Klassen- oder Lehrerkonferenzen einzuberufen, bei denen Ordnungsmaßnahmen bis hin zum Schulverweis ausgesprochen werden können.
Für ein erfolgreiches Zusammenleben und –lernen in der Theodor Goldschmidt Realschule
- für die Lehrerinnen und Lehrer: die Lehrerkonferenz
- für die Schülerinnen und Schüler: die Schülerverwaltung
- für die Eltern: die Schulpflegschaft
Anlage 3: Förderkonzept
Klasse -Fördermaßnahmen
Klasse 5 • Die Sozialkompetenz wird durch die Schuleinstiegswoche zur Integration besonders gefördert.
• Lernschwache Schülerinnen und Schüler werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gefördert.
• Seit August 2009 werden interessierte Kinder in einer MINT-Klasse 5 in den MINT-Fächern (Naturwissenschaften, Mathematik, Technik und Informatik) gezielt und ausgiebig gefördert.
Klassen 5 & 6 • Es wird nach Möglichkeit jährlich ein Sonderturnen für Kinder mit eingeschränkter „Beweglichkeit“ eingerichtet.
• Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler werden durch die Teilnahme an einer freiwilligen Chemie- oder Musik-Arbeitsgemeinschaft zusätzlich zum Stundenkontingent gefördert.
Klassen 5 - 9 • Bei genügenden Lehrerstunden erhalten die Schülerinnen und Schüler eine erhöhte Wochenstundenzahl in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch zur Aufarbeitung von Defiziten. Durch einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 wird zusätzlich eine „Schülerförderhilfe“ durchgeführt und in einer Arbeitsgemeinschaft "Schüler helefen Schülern" werden Kinder der Klassen 5 und 6 durch Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 im Verhältnis 1:1 gefördert.
Klasse 7 • Schülerinnen und Schüler von den Hauptschulen, die nach der Klasse 6 in den Aufbauzug unserer Schule wechseln, werden besonders gefördert, indem die Wochenstundenzahl im Fach Englisch um 3 Wochenstunden erhöht wird.
• Bei genügenden Lehrerstunden erhalten die Schülerinnen und Schüler einen zusätzlichen Förderunterricht im Fach Deutsch.
• Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium, die das Fach Englisch nachholen müssen (Anfangssprache: Latein), werden durch drei zusätzliche Englischstunden gefördert, um die versäumten Inhalte nachzuholen.
Klasse 8 • Es wird regelmäßig eine Mädchen- und Jungenförderung durchgeführt. Die Mädchen nehmen in diesem Zusammenhang am „Girl´s Day“ teil, parallel wird ein entsprechendes Projekt (z.B. Jungen in Mädchenberufen) für Jungen angeboten.
• Die Berufswahlfähigkeit wird durch eine umfangreiche Auswahl an Kursen speziell aus dem naturwissenschaftlichen Bereich gefördert. Eine ausführliche Beratung der Mädchen zu den angebotenen Bereichen findet statt.
ab Klasse 5 • Förderung der Berufswahlfähigkeit durchzahlreiche Projekte.
Klasse 9 • Nach Auswertung der Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch erhalten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassen Förderunterricht im Fach Deutsch.
Klasse 10 • Gezielte Förderung im Fach Mathematik im Hinblick auf Einstellungstests bei Bewerbungen in allen Bereichen.
Auffangklasse • Die Theodor Goldschmidt Realschule Essen führt seit langer Zeit eine Auffangklasse (AK). In diese spezielle Klasse werden Schülerinnen und Schüler von der RAA zugewiesen, die (fast) ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland gekommen sind. In der AK erhalten sie mindestens zehn Wochenstunden Deutsch als Zweitsprache und lernen Deutsch in den Fächern Mathematik, Kunst, Naturwissenschaften und Sport. Nach einem Aufenthalt von ca. einem Jahr werden diese Schülerinnen und Schüler nach und nach in die Regelklassen integriert.
Fördergruppe • Die Schülerinnen und Schüler, die aus der AK in eine Regelklasse integriert werden, erhalten weiterhin zusätzlich Förderunterricht in Deutsch (bis zu fünf Wochenstunden).
Alle Klassen • Im Rahmen des semesterbegleitenden Teils des Orientierungspraktikums führen etwa 15 und 20 Lehramtsstudentinnen und -studenten der Universität Duisburg-Essen in allen Klassen Förderunterricht und / oder Hausaufgabenbetreuung in Kleinstgruppen durch.
Unsere Haupt-Kooperationspartner:
Goldschmidt AG
Bei allen vier Kooperationspartnern unserer Schule besteht die Möglichkeit, bei entsprechenden Leistungen eine Ausbildung zu machen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte, in den Ferien zusätzliche Praktika durchzuführen.